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Strategische Ziele Infrastruktur

Ziel 2.1.6 Tragfähige kommunale Einrichtungen für Bildung, Sozialwesen, Kultur und Sport


Die kommunal getragenen Einrichtungen der Bildung, des Sozialwesens, der Kultur und des Sports sollen räumlich konzentriert, gut erreichbar und in tragfähige Strukturen mit guter Qualität überführt werden.

Design für Alle, Gleichstellung I und VI-VIII, Interkulturelle Urbanität I-VI

Angebote der Daseinsvorsorge sollen unter Gewährleistung einer guten Erreichbarkeit und bei gleichzeitigem Erhalt der Angebotsqualität, auch unter Einbindung Dritter, räumlich konzentriert werden.
Durch eine Konzentration der Bildungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote an zentralen Standorten sollen bei zurückgehenden Bevölkerungszahlen zukünftig leistungsfähige, hochwertige und insbesondere über den ÖPNV gut erreichbare Infrastrukturangebote der sozialen Daseinsvorsorge zur Verfügung stehen. Das bedeutet einerseits, weniger aber gut ausgestattete Bildungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote vorzuhalten, und andererseits, die aus dem Rückbau der Infrastruktur freiwerdenden Mittel in diese Bereiche zu reinvestieren.
Kultureinrichtungen sollen nach räumlichen und inhaltlichen Schwerpunkten unter Berücksichtigung der Anforderungen und besonderen Potenziale der Zentren und der Stadtteile ausgerichtet werden. Die kulturelle Infrastruktur soll möglichst erhalten und qualitativ weiterentwickelt werden. Hierzu sollen insbesondere private Initiativen einbezogen und unterstützt werden.
Sportstätten sollen zum Erhalt der Angebotsqualität bedarfsgerecht und zielgruppengerecht angepasst und konzentriert werden. Dabei steht die Qualität der Anlagen im Vordergrund, wobei eine gute Erreichbarkeit sowie die Barrierefreiheit sichergestellt werden sollen.

Handlungsansätze

  • Potenzialanalyse der bestehenden Strukturen für den Bildungs-, Sozial-, Kultur- und Sportbereich
  • Erstellung eines Infrastrukturkatasters
  • Erstellung von Konzepten zur Standortkonzentration und Qualitätsoptimierung (Bildung, Sport und Kultur sowie soziale Einrichtungen, integrierte Nutzungskonzepte)
  • Sicherung und Stärkung der kulturellen Markenzeichen
  • Sportanlagenmanagement

DuisbürgerIdeen

  • Kapazitätsanpassung der sozialen Infrastruktur an die demografischen Entwicklungen (Erhalt und Ausbau der sozialen und kulturellen Infrastruktur; Erhalt, Aufwertung und Betonung des bestehenden Kulturangebots) (4)
  • Weiterentwicklung Duisburgs als Sport-, Freizeit- und Gesundheitsstadt (Sicherung, Ausbau und Attraktivierung von Sport- und Freizeitmöglichkeiten/-angeboten für alle Bevölkerungsgruppen) (10)
  • Verbesserung der Erreichbarkeit (z. B. von Naherholungsgebieten, der Innenstadt, Sportangeboten) (19)
  • Schaffung eines umfassenden Bildungs- und Kulturangebots (allen Bürgern muss das Angebot an Erziehungs- und Bildungsangeboten zugänglich sein; mehr Investitionen in Bildung als bisher) (25)

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Ziel 2.1.7 Anpassung der technischen Ver- und Entsorgungsinfrastruktur


Die Infrastruktur der technischen Ver- und Entsorgung soll an die demografischen, ökologischen und stadtstrukturellen Veränderungen angepasst werden.

Die Auswirkungen auf die technische Infrastruktur aufgrund der demografischen, ökologischen und stadtstrukturellen Veränderungen erfordern eine sukzessive Anpassung der vorhandenen Ver- und Entsorgungsstrukturen und -angebote.
Eine Doppelversorgung mit Erdgas und Fernwärme soll vermieden und eine optimale Auslastung bestehender Netzstrukturen, zum Beispiel durch Wärme- und Kältenutzung, erreicht werden.
Für eine ökologische Verbesserung soll das Niederschlagswasser unter Beachtung der Duisburger Bodenverhältnisse dezentral versickert oder ortsnah in ein Gewässer eingeleitet werden. Dafür ist es erforderlich, die bestehenden Entwässerungskanäle von einem Mischsystem in ein Trennsystem mit separatem Regenwasserkanal umzuwandeln. Eine verstärkte dezentrale Versickerung von Niederschlagswasser unterstützt die natürliche Grundwasseranreicherung und verbessert das Gleichgewicht zwischen Grundwasserentnahme und -neubildung. Darüber hinaus wird durch verringerte Abflussmengen ein Beitrag zum Hochwasserschutz und zur Anpassung an den Klimawandel geleistet.
Für die technische Ver- und Entsorgung müssen langfristige Lösungen gefunden werden, die eine Erweiterung der bestehenden Netze vermeiden sowie gezielte Rückbaumaßnahmen mit technischen Übergangslösungen verbinden.
Im Zweifelsfall sollen Umweltschutz und Ver- und Entsorgungssicherheit höher gewichtet werden als die Preisstabilität.

Handlungsansätze

  • Anpassung der Netze und Betriebsabläufe
  • Netzwerkausbau zur Kostenstabilisierung der Abfallwirtschaft
  • Erweiterung von Service- und Beratungsangeboten
  • Modernisierung und Anpassung der Wasserentsorgung
  • Erstellung eines stadtweiten Niederschlagswasserbeseitigungskonzepts
  • Umsetzung des dualen Klimakonzepts (Teil B - Strategie zur Anpassung an den Klimawandel)
  • Erstellung Energieversorgungskonzept (Ausbau der Nah- und Fernwärme)

DuisbürgerIdeen

  • Verbesserung der Entsorgung (13)