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Die Strategie für Wohnen und Arbeiten

Den erste Teil der Stadtentwicklungsstrategie Duisburg2027 bildet die Strategie für Wohnen und Arbeiten. Sie wurde in einem fachübergreifenden, interdisziplinären Prozess unter weitreichender Beteiligung der in Duisburg lebenden Menschen erarbeitet und am 12. Dezember 2011 vom Rat der Stadt beschlossen.


Zukunftsbilder und strategische Ziele

Die Strategie für Wohnen und Arbeiten beschreibt die langfristig angestrebte Entwicklungsperspektive für die Stadt Duisburg. In acht Zukunftsbildern und 40 strategischen Zielen wird verbal dargelegt, welche Zielsetzungen zukünftig das Handeln des "Konzern Duisburgs", also der Kernverwaltung und der städtischen Gesellschaften, leiten soll. Zugleich bietet die Strategie für Wohnen und Arbeiten einen Orientierungsrahmen für Bürgerinnen und Bürger sowie andere Akteure, die sich an der zukünftigen Gestaltung der Stadtentwicklung beteiligen wollen.

Die strategischen Ziele sind dabei nicht vollständig widerspruchsfrei. Sie müssen vielmehr auf der räumlichen Ebene und situativ gegeneinander abgewogen werden. Eine räumliche Konkretisierung der gesamtstädtischen, strategischen Ziele erfolgt in den Teilräumlichen Strategiekonzepten.

Die Zukunftsbilder und strategischen Ziele berücksichtigen auch die Förderung der vom Rat der Stadt beschlossenen sogenannten "Querschnittsbelange", die im Rahmen des Projekts Duisburg2027 in Form von Fachbeiträgen bzw. Leitlinien ausgearbeitet wurden:

  • Gleichstellung von Frauen und Männern
  • "Interkulturelle Urbanität" (Integration)
  • Förderung der Europäischen Integration
  • "Design für Alle" (Barrierefreiheit)

Durch eine entsprechende Kennzeichnung kann nachvollzogen werden, welche strategischen Ziele auch der Förderung der Querschnittsbelange dienen.

Die Reihenfolge der Zukunftsbilder, Ziele und Handlungsansätze stellt keine Hierarchie dar.


Nachhaltige Stadtentwicklung

Die Strategie für Wohnen und Arbeiten verfolgt im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung

  • einen integrierten gesamtstädtischen Ansatz, der die verschiedenen Handlungsfelder der Stadtentwicklung bei der Formulierung strategischer Ziele und Handlungsansätze sowie deren Umsetzung fachübergreifend berücksichtigt
  • die Ausrichtung an einer langfristigen finanziellen Tragfähigkeit von Aufgaben und Projekten, die die kommunale Leistungs- und Handlungsfähigkeit bei der Umsetzung der strategischen Ziele berücksichtigt, auch um stadtentwicklungsbedeutsame Schlüsselprojekte zukünftig selbst initiieren zu können
  • den sparsamen und effizienten Umgang mit der Ressource Fläche mit der Zielsetzung, neue Entwicklungen vornehmlich auf bereits genutzten oder ehemals genutzten Flächen zu verwirklichen, um keine weiteren Flächen im Freiraum in Anspruch zu nehmen
  • das Kriterium Qualität vor Quantität, indem es vorrangig auf qualitatives Wachstum bezüglich der räumlichen und infrastrukturellen Entwicklung der Stadt ankommt
  • einen beteiligenden und transparenten Ansatz, um die Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft und anderen Akteuren durch eine aktive Weitergabe von Informationen und die gemeinsame Suche nach guten Lösungen zu unterstützen.

Berücksichtigung der DuisbürgerIdeen

Parallel zur Erarbeitung der fachlichen Grundlagen innerhalb der Verwaltung haben die Teilnehmer der Bürgerforen inhaltlich und organisatorisch eigenständig Ideen und Vorstellungen zur zukünftigen Entwicklung Duisburgs erarbeitet. Zudem wurde eine Jugendbeteiligung zum Projekt Duisburg2027 durchgeführt. Die Ergebnisse der Bürgerforen und der Jugendbeteiligung sind unter dem Namen "DuisbürgerIdeen" in die Strategie für Wohnen und Arbeiten eingeflossen.

Um nachvollziehen zu können, welche Ideen aufgegriffen wurden, sind jedem strategischen Ziel die entsprechenden "DuisbürgerIdeen" zugeordnet.