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Herzinfarktnetzwerk für Duisburg

Rettungsdienst und Kliniken bemühen sich gleichermaßen, die Versorgung von Patienten nach einem Herzinfarkt auf einem qualitativ hohen Niveau zu halten.

Der Notfallkoordinator in einem Krankenhaus ist ein wichtiges Element in diesem System. Das obligate Notarzt-Arzt - Gespräch vor der Zuweisung eines Patienten zu einem Katheterzentrum hat in den vergangenen Jahren bereits dazu beigetragen, die Schnittstelle zwischen der notärztlichen Versorgung und der Klinik zu verbessern.


Je schneller der Patient nach einem Herzinfarkt der definitiven Versorgung durch einen Herzkatheter zugeführt werden kann, desto kleiner sind die Folgeschäden für den Patienten und desto größer die Überlebenswahrscheinlichkeit.


Aber wo stehen wir wirklich in der Versorgung kardiologischer Patienten?


Um dies feststellen zu können, wurde das "Herzinfarktnetzwerk Duisburg" geschaffen. Neben den rettungsdienstlichen Kräften an 5 Notarztstützpunkten nehmen alle Duisburger Herzkatheterzentren an diesem Netzwerk teil. Und da gelegentlich Patienten zur Akutversorgung in Partnerkrankenhäusern umliegender Städte gebracht und dort versorgt werden, werden auch diese Kliniken gebeten, an diesem Herzinfarktnetzwerk teilzunehmen.


Die wesentlichen Fragen, die der Notarzt auf einem Formular beantwortet sind die nach dem Zeitpunkt des Auftretens erster Symptome, nach Risikofaktoren bei dem Patienten und nach dem Zielkrankenhaus. Hat er diese wenigen, aber wichtigen Informationen auf diesem Formblatt vermerkt, werden weitere kurze Fragen durch den Arzt in der Klinik beantwortet, nachdem der Patient mit einem Herzkatheter versorgt wurde.


Schließlich werden die Ergebnisse zum Rettungsdienst gefaxt und dort ausgewertet. Mit Hilfe dieser Daten soll es gelingen, die Arbeit zum Wohl der kardiologischen Patienten weiter zu verbessern.


Das mit einem Passwort geschützte Formular kann über den unten angegebenen Link heruntergeladen werden. Wer außerhalb des Duisburger Rettungsdienstes dieses Formular einsehen möchte, wende sich bitte an die Ärztliche Leitung des Rettungsdienstes.