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Duisburg-Hochfeld - Stadtteilportrait


Das "hohe Feld" - Blick vom Stadtwerketurm auf Hochfeld
 

Übersicht

Am Beispiel des zentral in Duisburg, entlang der industriell geprägten Rheinfront gelegenen Stadtteils Hochfeld werden die klassischen Kriterien eines benachteiligten Stadtteils deutlich:


Durch den Niedergang der Schwerindustrie gingen im Laufe der letzten 40 Jahre rund 20.000 Arbeitsplätze verloren. Die damit einhergehende Zahl an Arbeitslosen wiederum führte zu Kaufkraftverlusten, was umfangreiche Geschäftsschließungen nach sich zog. Hochfeld hat in dieser Zeit fast die Hälfte seiner Bevölkerung verloren. In den einstmals überwiegend von Arbeiter- und Facharbeiterfamilien bewohnten Stadtteil zogen vermehrt Nichtdeutsche nach, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung rund 36 % beträgt.


Auch die zurzeit noch überdurchschnittlichen Umweltbelastungen und eine hochverdichtete, in großen Teilen vernachlässigte Bausubstanz, machen den Stadtteil zudem weder für Wohnungssuchende noch für Investoren attraktiv. Ein wichtiger Schwerpunkt des ganzheitlichen Revitalisierungsprozesses, mit dessen Umsetzung die EG DU im Jahr 2001 beauftragt wurde, setzt daher im Bereich der klassischen Stadterneuerung an.


Seither konnten beachtliche Maßnahmen auf den Weg gebracht werden: Vorrangig zu nennen sind hier die Umgestaltung des Brückenplatzes und des Paulusplatzes sowie der Bereich der arkadengesäumten Wanheimer Straße, von der als Einkaufsstraße im Herzen des Stadtteils eine besondere Signalwirkung ausgeht.


Darüber hinaus wurden zahlreiche Projekte initiiert, die die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen und das zwischenmenschliche Zusammenleben fördern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei stets der umfassenden Beteiligung der Betroffenen, um die Akzeptanz an den Maßnahmen zu erhöhen und deren Nachhaltigkeit zu gewährleisten.



 

Unser Stadtteilbüro an der Heerstraße - Einmündung Friedenstr.
 


 

Ansichtskarte aus Hochfeld um 1910
 

Der "erste" Brückenplatz
 
Weitere historische Einblicke folgen.
(Link)
 
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