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History


Duisburg-Bruckhausen - Stadtteilportrait

Bruckhausen Wilhelmplatz c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Fassaden am Wilhelmplatz
 

Bruckhausen, im Duisburger Norden gelegen, galt lange Zeit als der Inbegriff eines "benachteiligten Stadtteils": Die Schwerindustrie grenzt vis-à-vis - im Westen an den Stadtteil; die A 42 schneidet seit 1980 die südlichen Ortsbereiche von der Grün- und Kleingartenzone am Beeckbach ab. Über die Achse Dieselstraße erreicht man das östlich gelegene Dienstleistungs- und Einkaufszentrum und die Stadtteilexklave Ostacker, eine großräumig angelegte ehemalige Zechensiedlung.

 
Die EG DU begleitet seit Jahren die vielfältigen Maßnahmen in Bruckhausen, die u.a. zu einer erheblichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität geführt haben. Durch den 2016 eröffneten Grüngürtel im Westen des Stadtteils, die Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, den Neubau von Einfamilienhäusern, Spiel- und Sportplätzen, die Neuansiedlung von Supermarkt, Sparkasse, Apotheke und sozialen Einrichtungen sowie die vielfältigen Fassadensanierungen hat sich Bruckhausen de facto schon lange über sein schlechtes Image hinweggesetzt. Nach Schließung der alten und Inbetriebnahme der neuen Kokerei im Jahr 2003 wurden zudem die Umweltbelastungen deutlich vermindert.

Darüber hinaus kann das EG DU-Stadtteilbüro gute Erfolge bei den unterschiedlichen Aktivitäten verzeichnen, die die BewohnerInnen einander näher bringen: Deutsche und Nichtdeutsche gehen aufeinander zu und bauen ihre gegenseitigen Vorbehalte bei gemeinsam vorbereiteten und durchgeführten Veranstaltungen ab. "Parallelgesellschaften" - soweit sie in dieser Form existiert haben - sind auf dem Wege, ihre hergebrachten Strukturen aufzubrechen.
 

Ein Grüngürtel für den Bruckhauser Westen

Die Stadt Duisburg erarbeite ab 2006/07 Planungen, um im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen nach § 136 ff. Baugesetzbuch (BauGB), in Teilen der Ortsteile Bruckhausen und Beeck, sowie in Teilen von Marxloh einen qualitativ hochwertig gestalteten, öffentlich zugänglichen Grünbereich, den so genannten Grüngürtel, als Puffer zwischen Industrie und Wohnbebauung zu realisieren.

2015 konnte der "Park vor der Haustür" für Bruckhausens Bewohner freigegeben werden.

Nachfolgend - und in den Aktionsfeldern rechts - finden Sie daher in einer illustrierte Chronologie Dokumente zu Bruckhausen von seinen Anfängen bis Heute.


 

Urban history:


2012/13 Begonnener Abriss im Bereich Kringelkamp
 

Fotografien und Bearbeitung: Günter Matczik
 

2015


Im Park, Richtung Süd: Blickrichtung ex. Kringelkamp
 

"Noch einmal reinschauen!" Ein Straßen-Rundgang im Jahr 2011


 
Panorama-Rundgang | Konzeption EG DU Medienentwicklung, Günter Matczik, Juli 2011, gmatczik@eg-du.de

 

Kaiser-Wilhelm-Straße - Straße der Stahlarbeiter

c.) Foto Günter Matczik, eg-du
 
c.) Foto Günter Matczik, 2002
 
Bruckhausen Kaiser-Wilhelm-Straße 2013c) Foto Günter Matczik. EG DU
Kaiser-Wilhelm-Straße - Höhe Kronstraße. Sept. 2013
 

Kaiser-Wilhelm-Straße - Höhe Kronstraße um 1912
 
c.) Foto Günter Matczik, eg-du
"Requiem für eine Rheinnixe" 2013 vis´a vis´ der Haltestelle
 

"Mittendrin"

c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Wilhelmplatz / Ecke Reiner- und Edithstraße
 
c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Reinerstraße
 

Blickwinkel

Himbeer und Sand, Backstein und Putz von 1905
Aber auch das ist Bruckhausen. Schulstr./Ecke Dieselstr. Steigerhaus, Winter 2010
 

Oben: Erzählkreis Geschichte: ZEIT NEHMEN, 2005
 
c.) alle Fotos Günter Matczik,
Medienentwicklung und Stadtteilgeschichte
 
c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Gebäudezustände, Heinrichstraße 2008
 
c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Der Heinrichplatz im Sommer 2006. Blick vom Kulturbunker
 

Stadtgeographie

VISION 1898 - Versuch einer Ortserweiterung


"Masterplan-Nord" - noch innerhalb der Bürgermeisterei Beeck.
 
Zwei Jahre vor Gründung der Bürgermeisterei Hamborn - und damit Bruckhausens Loslösung von Beeck - zeigt der Bebauungsplan noch die geplante Erweiterung von Neu-Bruckhausen zum alten Oberzentrum Beeck. Die auf dem Ostacker Beecks anvisierte "Overbrucks-Zechenkolonie" der GDK als Ost-Erweiterung und mit Lagegunst zu Schacht 4/8 konnte einige Jahre später in Angriff genommen werden.

Durch die bereits vorhandenen Werksbahn-Trassenpläne zu Schacht 4/8 und Hüttenbetrieb Meiderich geriet allerdings ein "Groß-Bruckhausen im Süden" bald zur Illusion.
Fragmente blieben der Schwarze Weg, die Karl Albert-/Bruckhauser Straße mit Kirmesplatz und ein - allerdings noch heute - großflächiges Schrebergartenareal.

Um 1980 wurde die ehemalige Beeckbachmulde durch die A42 nochmals und nachhaltig durchschnitten.

 
c.) Foto Günter Matczik, eg-du
Nahansichten: Fassadenfotos aus der Kulturbunkerveranstaltung "Zeit nehmen" 2002
 
Download als größeres JPG unten
c.) Fotos Günter Matczik, EG DU
 
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