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Duisburg-Laar


 

Stadtteilportrait


Foto: © Stadt Duisburg, 1995
 

Laar am Rhein


Blick auf die Deichlandschaft mit Laar, Foto : © BV Laar, Pischke
 

 
Laar liegt im Duisburger Stadtbezirk Meiderich/Beeck.
Es ist über die Nord-Süd-Verkehrsachse Friedrich-Ebert-Straße mit dem ÖPNV vom Zentrum im Süden sowie dem Norden
(Beeck und Marxloh) in ca. 15 Minuten Fahrtzeit erreichbar. Außerdem besteht eine stadtteilnahe Bahnhofsanbindung zur DB Linie Ruhrort-Oberhausen.
Der südliche Teil Laars grenzt an den historischen Eisenbahnhafen mit dem davor liegenden Binnenschifffahrtsmuseum. Laar kann als "Durchgangsstadtteil" eine positive "Brückenkopffunktion" von der Innenstadt in die nördlichen Stadtteile einnehmen. Die Lage unter dem zukunftsweisenden Motto "Duisburg an den Rhein" wird im Kontext mit den benachbarten Stadtteilen Ruhrort, Beeck und Beeckerwerth aufgewertet.


Ein wesentlicher Standortvorteil von Laar beruht seit jeher auf seiner "Ufer-Lage" im Westen - mit der einzigartigen Sicht auf den Rheinbogen und die linksrheinischen Auengebebiete.
"Laar am Rhein ist lebenswert" lautet daher auch der Leitspruch seiner Bürgervereinigung, die 2014 ihr 140jähriges Bestehen feiern konnte.

Laar ist ein kleinteiliger Wohnstandort mit vornehmlich ruhigen Wohnstraßen. Die Baustile variieren zwischen Arbeiterwohnsiedlungen (in Karree-Bauweise im Bereich Thomasstraße), gründerzeitlicher Blockbebauung und 1950er Jahre Zeilenbauweise.
Die ursprüngliche "Hauptstraße" mit Geschäftsviertel und Wohnquartier an der Friedrich-Ebert-Straße leidet seit Jahren unter massiven Leerständen. Insgesamt hat der Wohnstandort Laar aber Qualitäten, die noch nicht ausreichend genutzt und unterstützt werden.


 

Laar seit 1280 - Der Name bedeutet Weideplatz

Die ältesten urkundlichen Erwähnungen der Bauernschaft
Laar entstammen fischereirechtlichen Gerichtsurteilen
des Stift Hamborn aus den Jahren 1280-82.

Zur Römerzeit und im Frühmittelalter lag das Rheinbett
weiter östlich und bedeckte in dieser Zeit den größten Teil des späteren Laarer Siedlungsgebiets.

Das einstige Bauerndorf Laar war geschichtlich dem im Norden angrenzenden Amt Beeck zugeordnet, bis beide 1904 nach Ruhrort - 1906 nach Duisburg - eingemeindet wurden. Aus der vorindustriellen Zeit ist noch das älteste Laarer Gebäude, der Lakumshof an der Friedrich-Ebert-Straße, erhalten geblieben.


 

Alte Ansichtskarte: Rhein u. Eisenbahnhafen mit dem Laarer "Mäuseturm"
 

"Phönix"-Stadtteil Laar

Zwischen Laar und Meiderich erstreckten sich seit 1854 die Stahlwerkskomplexe "Phönix" und weiter östlich "Rheinstahl"(seit 1871). Von beiden produziert nach der Arcelor-Mittal Übernahme noch das ehem. Stahlwerk der Rheinstahlwerke.


Aus der Schlacke von über 150 Jahren "Arbeit der Laarer Stahlarbeiter" besteht das noch immer den Stadtteil dominierende (gegen Hochwasser bis 15 m hoch aufgeschüttete), festungs- bzw. wallartige Hüttenfundament im Osten und Norden.
Die Ortseingänge von Beeck und Meiderich bilden dadurch sog. "Tore zum Stadtteil" - Richtung Osten, zum ehem. Schacht Westende vorlaufend, wurde die Laarer Straße schon ab 1905 "Port Arthur" (Festung im Russisch-Japanischen Krieg) genannt.

 

Das Phönix-Werksareal in Laar 1925
 

Laar, Ruhrort und die Industrie. Lithographie 1912
 

Know-how aus Laar

Aus der Laarer "Eisenzeit" mit seiner Goldgräberstimmung in der 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts entstammen weltbekannte Produkte, wie der erste Doppel-T Stahlträger Europas und die welterste Rillenschiene.

Heute sieht man von den 6 Hochöfen nicht mehr viel. Wo an der ehem. Phönixstraße die Werksverwaltung residierte, studieren nun (meist aus Fernost) angehende Ingenieure der Universität Duisburg-Essen.

 

 
Stadtteilerneuerungsziele: Brachen und altindustrielle Gemengelagen bilden Basis für erweiterte Grünzonen.
Beispiel:
Das "Tor" zwischen Laar und Beeck soll attraktiver gestaltet werden.
 

 

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