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"Aktiv für Arbeit im Stadtteil" - arbeitsmarktpolitisches Netzwerkcoaching in städtischen Problemgebieten

Landesmodellprojekt in Marxloh und Hochfeld gestartet

Das Projekt


 
"Aktiv für Arbeit im Stadtteil" ist ein Modellprogramm des Landes NRW mit dem Ziel des Aufbaus eines strategischen, arbeitsmarkt- und zielgruppenspezifischen Netzwerks in städtischen Problemge-
bieten.

In Duisburg werden zwei Modellgebiete gefördert: Marxloh und Hochfeld. Ausgewählte Zielgruppen, die mit herkömmlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten bisher selten wirksam erreicht wurden, sollen in ihrem Lebensumfeld aktiviert und an niedrigschwellige Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote herangeführt werden.

Die EG DU setzt hierzu während der Projektlaufzeit vom 1.3.2013 bis 28.02.2015 Netzwerkcoaches in Stadtteilen ein, die im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt NRW oder des Programms Stadtumbau-West gefördert werden oder wurden.
Sie sollen eine stärker sozialraumorientierte Arbeitsmarktpolitik (d. h. mit Blick auf die Stadtteile) in Duisburg anregen und dadurch eine bessere Erreichbarkeit von am Arbeitsmarkt benachteiligten Zielgruppen bewirken.

Das Modellprogramm wird finanziert mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und bezieht neben Duisburg 8 weitere Modellgebiete in nordrheinwestfälischen Kommunen mit ein.

 

Netzwerkebenen

 

 
Der Ansatz des Duisburger Modellprojektes sieht vor, zwei Netzwerksebenen weiter zu entwickeln:

Das Aktivierungsnetzwerk auf lokaler Ebene besteht aus stadtteilorientierten Einrichtungen, Multiplikatoren und wichtigen Einzelpersonen, die Zugänge zu den Zielgruppen haben oder leicht herstellen können (Nachfrageebene).

Das Strategienetzwerk auf kommunaler Ebene bündelt sämtliche Einrichtungen und Organisationen, die arbeitsmarktpolitische Angebote entwickeln und umsetzen (Angebotsebene).




Die Netzwerkcoaching-Teams in Hochfeld und Marxloh vermitteln zwischen diesen Ebenen mit dem Ziel, durch eine Optimierung der Arbeitsmarktpolitik Jugendlichen, Frauen und Neuzuwanderern aus benachteiligten Stadtteilen einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ein Beirat aus Vertretern und Vertreterinnen der Netzwerke wird den Prozeß begleiten und sich gemeinsam mit den Coaches für eine dauerhafte Verankerung von Strategien und Instrumenten einsetzen.
 


Welche Zielgruppen sollen durch "Aktiv für Arbeit im Stadtteil" erreicht werden?


  • Personen, die im Leistungsbezug sind
  • Personen, die nicht durch die Arbeitsverwaltung erfasst sind
  • Frauen - Berufsrückkehrerinnen, gering qualifizierte Frauen ohne Berufserfahrung
  • Jugendliche - primär ohne Schulabschluss oder Ausbildungsstelle, mit geringer Qualifikation
  • Schüler/-innen am Übergang Schule/Beruf, Schüler/-innen der Berufskollegs · überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund · Einwanderer und Flüchtlinge mit und ohne Zugang zum Arbeitsmarkt

Herausforderungen und Ziele des Projektes
 
  • Bessere Integration aller Zielgruppen in den Arbeitsmarkt
  • Zielgruppen erfolgreicher motivieren und vermitteln
  • Lokale Ökonomie einbeziehen
  • Einwanderern einen Weg in den Arbeitsmarkt ebnen
  • Qualifizierung, Bewerbung und Arbeitsmarkt als Themen im Stadtteil platzieren


 

Die Ansprechpartner/innen:

Netzwerkcoach-Team Marxloh

Anke Gorres, Tel. 0203/99429-31, dgruening@eg-du.de
Doris Grüning, Tel. 0203/99429-46, dgruening@eg-du.de
Kathrin Rödiger, Tel. 0203/99429-41, kroediger@eg-du.de


Netzwerkcoach-Team Hochfeld

Karen Dietrich, Tel. 0203/99429-41, kdietrich@eg-du.de
Georg Fobbe, Tel. 0203/99429-70, gfobbe@eg-du.de
Ercan Idik, Tel. 0203/99429-32, eidik@eg-du.de
 

 

AfA Folder - Download


 
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