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Wirtschaft und Moral

Die Ursprünge ökonomischen Denkens liegen in der Antike. Der mittelalterliche Theologe und Philosoph Thomas von Aquin wies darauf hin, dass das Gewinnstreben nicht die Allgemeinheit schädigen soll. Der Moralphilosoph Adam Smith dagegen war der Meinung, dass jeder nur an sich selbst denken solle, das wäre für die Allgemeinheit das Beste. Der Utilitarist John Stuart Mill, David Ricardo und Adam Smith sind die Ökonomen, die Karl Marx am meisten beeinflusst haben. Im 20. Jahrhundert hat vor allem Max Weber wieder einen Zusammenhang zwischen Religion und Wirtschaft aufgezeigt. Nach 1945 wird die Soziale Marktwirtschaft, gründend auf den Vorstellungen von Walter Eucken und Alfred Müller-Armack, durch Ludwig Erhard in den Westzonen forciert. Im Grundgesetz schließlich steht der Satz 'Eigentum verpflichtet.' Nach Lehmann-Pleite, rasant steigenden Vorstandsgehältern bei gleichzeitiger Angst der Mittelklasse nach unten abzurutschen, dem damit verbundenen Aufstieg des politischen Populismus ist die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Moral wieder akut.

Kursnummer SZ1623
Dozent/in Bodo Lueck
Status Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Kosten 5 EUR
(nicht ermäßigbar)
Zeitraum Dienstag, 14.05.2019
Dauer 1 Termin, 2 Unterrichtseinheiten
Wichtig: -
Datum Zeit Raum Straße Ort
14.05.2019 20:00 - 21:30 Uhr Saal (EG) Steinsche Gasse 26 47051 Duisburg
Ort


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